Zwei aus Brühl. Einmal um die Welt und zurück.
AUXWEG ist die Geschichte zweier Jungs, die nie aufgehört haben zu basteln: erst im Kinderzimmer, dann auf den großen Bühnen Südostasiens, heute wieder in der Brühler Innenstadt. Das hier ist der Weg dazwischen, kurz erzählt.
Aufgewachsen zwischen Lötkolben und Ladebildschirm.
Volkan bekommt zu seinem siebten Geburtstag einen Commodore 64. Ab da nimmt er jede Technologie-Generation live mit: Er schreibt kleine Spiele und Anwendungen, betreibt eigene Server und schraubt an allem, was einen Stecker hat. Gregor baut derweil eigene Lautsprecher und Lichtanlagen, weil ihn professionelle Ton- und Bühnentechnik nicht mehr loslässt. Was fertig gekauft wird, wird erst mal aufgeschraubt.
Zwei Kinderzimmer in Brühl, dieselbe Diagnose: Beide sind schon damals die Troubleshooter für Familie, Freunde und Nachbarn. Daran hat sich bis heute nichts geändert, nur der Maßstab.

Einmal gebucht. Seitdem ein Team.
Kennengelernt haben sich die beiden 2006 auf einem Kundenprojekt, auf das beide gebucht waren: Gregor als Softwareentwickler mit zweitem Standbein in der Veranstaltungstechnik, Volkan als selbständiger Projekt- und Eventmanager auf Großveranstaltungen. Die Chemie stimmte, das Ergebnis auch. Also buchten sie sich fortan gegenseitig, Projekt für Projekt.
Aus Kollegen wurden Freunde, aus Freunden wurde 2011 eine Firma: AUXWEG. Der Anspruch von Tag eins: immer abliefern, fair bleiben und Spaß an der Sache behalten. Schon in den ersten Jahren holten die beiden Projekte, die eigentlich nicht zu ihrem Alter passten.



Ein Auftrag für drei Monate. Sie blieben fast ein Jahrzehnt.
2013 kam ein Anruf aus Singapur: Aushilfe bei einem Großprojekt, drei bis vier Monate. Aus vier Monaten wurden sechs, aus sechs wurden zwölf, und am Ende stand AUXWEG mit eigenem Sitz in Singapur und die beiden mit Wohnsitz mittendrin. Fast ein Jahrzehnt lang lieferte AUXWEG Projekte in Singapur, Hongkong, Malaysia, Indonesien und Thailand: Software, Systeme und Technik für Auftraggeber, bei denen Fehler keine Option sind.
Für ihre Arbeit wurden Volkan und Gregor mehrfach ausgezeichnet, von höchsten Stellen. Die Preise stehen heute in Brühl. Wichtiger als jede Trophäe: Dort lernten sie, auf Weltniveau zu arbeiten, unter Druck, über Kulturen und Zeitzonen hinweg.



Zurück. Genau dahin, wo alles anfing.
2021 hatten die beiden die Welt gesehen und wussten, wohin sie wollten: nach Hause. Sie mieteten ein Ladenlokal mitten in der Brühler Innenstadt, ein paar Straßen von den Kinderzimmern entfernt, in denen alles begann. Heute ist es der Firmensitz von AUXWEG: das Techquarter, kurz TQ.
Vorne, gut sichtbar hinter der Schaufensterfront: Werkstatt, Work- und Testbench und eine Hardware-Sammlung aus vier Jahrzehnten. Hinten: High-End-Workstations, eigene Server, und zwei Entwickler, die beim Arbeiten nicht auf die Uhr schauen. Manche halten das bunt leuchtende TQ für einen Gaming-Laden. Ist es nicht. Es ist ein voll ausgestattetes Entwicklungsstudio, in dem Code auf höchstem Niveau entsteht.
Und wenn Sie tagsüber vorbeikommen, liegt im Schaufenster meistens Odie: Assistenz der Geschäftsleitung, als Welpe aus einem spanischen Tierheim adoptiert, inzwischen stadtbekannt.

Technik, die keine Angst machen muss.
Zurück in Deutschland fiel den beiden auf, wie viel Luft nach oben das Land bei der Digitalisierung hat und wie viele Menschen Technologie eher fürchten als nutzen. Überforderung ist unangenehm, also fragt man lieber gar nicht erst. Genau da setzt AUXWEG an: geduldig erklären, mit Bildern und Vergleichen, so lange, bis es wirklich verstanden ist. Dem Teenager am ersten PC, der Seniorin am neuen Tablet, dem Mittelständler vor der Digitalisierung. Einen Wissensvorsprung nutzt man nicht aus. Man baut ihn ab.
Aus derselben Überzeugung entstehen die Eigenentwicklungen: Werkzeuge, die das Leben leichter machen. DokuMentor erleichtert den Umgang mit wichtiger Post, spart Zeit und behält Fristen, Verträge und Dokumente sicher an einem Ort im Blick. WexelMarkt hilft Unternehmern, ihr Lebenswerk fair zu übergeben, statt es aufgeben zu müssen. Reserv-X gibt Gastronomen ihre Tischreservierung zurück: einfach, unabhängig und ohne versteckte Kosten. Technologie verständlich, bezahlbar und nutzbar machen, für Menschen und Mittelstand: Das ist der Auftrag, den sich die beiden selbst gegeben haben.
Vom Ladebildschirm zur Laufbahn.
Volkan kam übers Gaming in die IT. Deshalb bauen die beiden an Wochenenden mit Kindern und Jugendlichen Gaming-PCs: Workshop kostenlos, Hardware zum Einkaufspreis, jedes Bauteil wird erklärt. Über 300 Rechner sind so schon entstanden. Und man kann zusehen, wie aus Minecraft-Fans nach und nach 3D-Designer, Videoschneider und kleine Programmierer werden. Genau darum geht es.
Drumherum ist organisch eine lokale Community gewachsen, in der jeder jedem hilft, vom Schulkind bis zu den Senioren, die im TQ den Umgang mit ihrer Technik lernen. Das ist kein Geschäftsmodell und soll auch keins werden. Es ist die Art der beiden, etwas zurückzugeben, dort, wo sie herkommen.

Woran Sie AUXWEG messen können.
Kein Gerede um den heißen Brei.
Wer AUXWEG beauftragt, bekommt eine ehrliche Einschätzung: was etwas kostet, was es bringt, und auch, wovon die beiden abraten. Harte Arbeit und lange Abende schrecken sie nicht, halbe Sachen schon.
Unternehmer, nicht nur Entwickler.
Beide führen seit 2011 ihre eigene Firma und wissen, wie sich Budgets, Risiken und Entscheidungen anfühlen. Deshalb bauen sie Lösungen, die ein echtes Problem lösen und den Alltag leichter machen: zuverlässig im Betrieb, leicht zu pflegen und so gebaut, dass sie sich am Ende auch rechnen.
Keine Referenzlisten.
Zu den Kunden gehören kleine und mittelständische Betriebe, aber auch Namen, die jeder kennt. Aufgezählt wird trotzdem keiner, aus Respekt und Diskretion. Schmücken muss sich hier niemand: Fast alle neuen Kunden kommen auf Empfehlung bestehender.
Zwei Sprachen.
Analog aufgewachsen, digital erwachsen geworden: Die beiden verstehen die Systeme von gestern und bauen die von morgen, und sie übersetzen zwischen den Generationen, technisch wie menschlich.
Jedes Projekt wie das eigene.
Keines ist zu groß, keines zu klein. Und wo das eigene Wissen endet, beginnt das Netzwerk: Experten, mit denen AUXWEG seit Jahren arbeitet und die je nach Projekt dazukommen.
Von Brühl aus in die Welt.
So lokal das TQ ist, so weit reicht die Arbeit: Kunden in ganz Deutschland, remote weltweit. Und zwischen Senioren-Sprechstunde und Schüler-Workshop entstehen hier Systeme für Profis, die sehr genau wissen, was sie brauchen.
Lernen Sie uns kennen. Am liebsten persönlich.
Ob Projekt, Frage oder einfach Neugier: Im TQ in Brühl ist jeder willkommen, am besten mit kurzer Nachricht vorab.
